Herzlich Willkommen

 

Die Rätische Vereinigung für Familienforschung RVFF wurde am 24.April 1999 gegründet. Sie vereinigt heute rund 100 an der Vergangenheit der eigenen Familie, an Genealogie, Geschichte und Kultur interessierte Personen im Kanton Graubünden, dem grenznahen Rheintal, dem Fürstentum Liechtenstein, im Kanton Tessin und einige abgewanderte Heimwehbündner.

Die RVFF bietet ihren Mitgliedern ein interessantes, abwechslungsreiches Programm mit acht bis zehn Veranstaltungen pro Jahr. Dem Vortrag über einen vergessenen Bündner Porträtmaler oder über die Ausbreitung einer Prättigauer Familie über den halben Erdball folgt vielleicht die Führung durch ein denkmalwürdiges Dorf des Albulatals oder der Ausflug ins vordere Safiental. Die Geschichte des Schlosses Marschlins und der vom Fachmann begleitete Gang durch die Churer Pulvermühle bereichern das Programm ebenso wie die Besichtigung des Frauenkulturarchivs Graubünden oder der Stiftung Capauliana.

Ein zweimal pro Jahr erscheinendes Mitteilungsblatt orientiert die Mitglieder der RVFF über das Veranstaltungsprogramm. Die Zusammenstellung Nützliche Hinweise enthält die Liste der von Mitgliedern bearbeiteten Geschlechter, Adressen der wichtigsten Institutionen und Adressen der Archive.

Ist Ihr Interesse geweckt? Hier finden Sie die Beitrittserklärung

Das aktuelle Mitteilungsblatt 70 Januar 2023

Terminkalender nächste Veranstaltungen

Alle Anlässe unserer Vereinigung sind öffentlich. Nehmen Sie Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten an unsere Veranstaltungen mit, Gäste sind immer willkommen.

Samstag 23.03.2024

Herkunft Familiename Arpagaus
14:00 - 16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Gewerbeschule Chur, Scalettastrasse 33, 7000 Chur
  • Text

    Claudio Casanova: Alpengaus – Arpagaus – Arpogaus 

    Der Familienname Arpagaus ist einer der in Graubünden am meisten verbreiteten. Verschiedene Fachleute haben sich mit der Frage der Herkunft des Familiennamens befasst. Doch es gab nicht eine Arbeit, die sich gründlich mit der Herkunft des Familiennamens auseinandersetzte. Der Referent Claudio Casanova hat im Calender Romontsch 2011 das Ergebnis seiner Unter-
    suchungen über die Herkunft des Namens Arpagaus publiziert. Grundlage des Namens ist am ehesten eine Ableitung vom lateinischen Verb alpicare = die Alp bestossen zu Alpengaus. Der Name bedeutet also «Alpgenosse», Eigentümer von Alprechten. 
    Der Familienname wird zum ersten Mal 1453 im Jahrzeitbuch von Breil/Brigels erwähnt. Er stammt vom Weiler Pugaus, oder älter Alpengaus genannt, ab. Im Zuge der lautlichen Entwicklung ist das l zu r geworden., also Arpagaus. Pugaus wurde in der Zeit der Pest verlassen. Eine Linie der Alpengaus, die inzwischen ausgestorben ist, zog nach Somvix, und die andere nach Cumbel. Von da 
    aus verbreiteten sich die Arpagaus weiter ins Lugnez, die Gruob und nach Obersaxen. Bekannt sind die Allianzen der Arpagaus von Cumbel mit der Nobelfamilie de Mont in Vella. Die Arpagaus von Cumbel können auf eine bemerkenswerte Geschichte zurückblicken. Mehrere haben als Geistliche im Bistum Chur oder als Offiziere in fremden Diensten gedient. Dazu übten sie politische Ämter als Vorsteher der Gemeinde, des Landgerichtes und des Grauen Bundes aus, später solche im Kanton Graubünden und in der Eidgenossenschaft. 
    Doch davon erfährt das Publikum mehr vom Referenten. 

    Achtung wir sind dieses Mal im Zimmer B2 nicht in der Aula

     

Samstag 20.04.2024

Hauptversammlung der RVFF und Bahnpionier Sebastian Hunger
14:00 - 16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Gewerbeschule Chur, Scalettastrasse 33, 7000 Chur
  • Text

    24. Hauptversammlung der RVFF 
    Schulzimmer B2 Gewerbeschule Chur 

    Einladung erfolgte über das Mitteilungsblatt.

     

    Zweiter Teil ca. 15:00 Uhr

    Erwin Wyss: Bahnpionier Sebastian Hunger 

    Als Eisenbahnpionier hat sich Sebastian Hunger (1830-1911) mit seinem „Centralbahnprojekt“ von Chur über Thusis bis nach Filisur und Bellaluna als dem südlichsten Punkt nördlich der Alpen grosse Verdienste erworben, die kaum eine angemessene Würdigung erfahren haben. Wohl deshalb, weil die Eisenbahntechnik (ohne Zahnradbahn) zur Überwindung von Höhendifferenzen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts enorme Fortschritte machte und die vorgesehene Streckenführung von Filisur nach Bellaluna überflüssig machte. Jahrelang kämpften die Bündner für eine Alpentraversale durch den Splügen. Trotz dem Entscheid des Schweizer Volkes für den Gotthardtunnel mit Baubeginn 1872 hielten die Bündner hartnäckig an einem zweiten Alpendurchstich fest. 1875, sieben Jahre vor der Eröffnung des Gotthardtunnels erschien Hungers Schrift "Eisenbahnen in Graubünden - neue Wege zur Volkswohlfahrt". Sein Konzept sah die innerbündnerische Erschliessung mit drei Hauptsträngen vor: Die Linie übers Prättigau nach Davos, diejenige ins Bündner Oberland und schliesslich die über Thusis nach dem Engadin, welche letztlich seine ganze Energie in Anspruch nahm. 

Freitag 24.05.2024

Wie Sprache die WElt erfindet
14:00 - 15:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Kunsthaus, Chur
  • Text

    Wie Sprache die Welt erfindet 

    Die Ausstellung geht von sprachlichen Dokumenten aus Graubünden aus, wie dem Reisetagebuch des Lumbreiners Gion Casper 
    Collenberg aus dem 18. Jahrhundert

     

    Anmeldung bis 30. April 2024 bei Christina Meuli über info@rvff.ch Die Anzahl ist auf 25 Personen beschränkt.

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