Samstag 25.02.2023

Fotostiftung Graubünden
14:00-15:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Regierungsplatz, 7000 Chur
  • Text

    DIE FOTOSTIFTUNG GRAUBÜNDEN WURDE IM JAHR 2013 GEGRÜN-DET. ZIEL DER STIFTUNG IST ES, FOTOGRAFISCHE NACHLÄSSE UND FOTOSAMMLUNGEN AUS DEM KANTON GRAUBÜNDEN ZU SICHERN, ZU ERHALTEN UND ZU VERMITTELN. DIE STIFTUNG BILDET EIN NEUES KOMPETENZZENTRUM FÜR AUDIOVISUELLE MEDIEN UND BE-TREIBT EINE ONLINE-PLATTFORM ( WWW.FOTOGR.CH), AUF DER BÜNDNER BILDARCHIVE ZENTRAL ZUSAMMENGEFÜHRT, VERWAL-TET UND DURCHSUCHT WERDEN KÖNNEN

    Pascal Werner wird uns durch die Stiftung führen.

Samstag 25.03.2023

50 Jahr "Kinder der Landstrasse"
14:00-16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Aula Gewerbeschule Chur
  • Text

    Hans Caprez: 50 Jahre danach

    Hans Caprez war zuerst Lehrer. Dann wurde er Journalist und arbeitete 30 Jahre lang beim Beobachter. Er brachte in mehreren Reportagen ab 1972 die Geschichte der Kinds-wegnahme bei den Jenischen durch das Hilfswerk „Kinder der Landstrasse“ der Pro Juventute aufs Tapet. Er erinnert sich: «Als Redaktor am Beobachter war für mich ganz wich-tig, jenen Leuten beizustehen, denen Unrecht geschah, und die sich kaum selbst wehren konnten. Das sprach sich bald herum. Und da mein Redaktionsbüro für alle Menschen je-derzeit offen war, berichteten mir viele Leute über geschehenes Unrecht. Da-runter auch eine jenische Frau, der man alle fünf Kinder weggenommen hatte. Das war der Ausgangspunkt für die Artikel über das rechtswidrige, ras-sistisch geprägte Vorgehen der Pro Juventute gegen die jenische Minderheit.»

Samstag 22.04.2023

Hauptversammlung und Theo Haas Emserromanisch
14:00-16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Aula Gewerbeschule Chur
  • Text

    24. Hauptversammlung der RVFF

    Traktanden sind im Mitteilungsblatt ersichtlich.

    anschliessend Theo Haas: Emserromanisch

    Romontsch da Domat
    Es ist wohl ein Emser Phänomen, dass seit über 2000 Jahren das Romani-sche tagtäglich in der heutigen Sprachenklave - allen Widrigkeiten zu Trotz - gesprochen wird. Dies, obschon es an den Emser Primarschulen jahr-zehntelang kaum einen Romanisch-Unterricht gab, der diesen Namen ver-dient hätte!
    Was hält das Emserromanisch am Leben? Welche Lehrerinnen/Lehrer, Li-teratinnen/Literaten, Organisationen und Vereine haben unsere seit Jahren totgesagte Umgangssprache positiv beeinflusst. Was bringt uns die Zu-kunft?
    Unser Mitglied Theo Haas versucht, diese und andere Fragen aus seiner Sicht zu beantworten.

Samstag 13.05.2023

Felix Jörimann: Führung durch Tamins
14:00-16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Dorfplatz Tamins
  • Text

    Tua tuat er niit, ha hat er nitt un si isch er niit...

    So hört sich die Beschreibung einer liederlichen Person im Taminser Dialekt an», erklärt Felix Jörimann und lacht. Jörimann ist gebürtiger Taminser, war Lehrer an der Oberstufe Tamins und ist Autor mehrerer Publikationen, unter denen auch ein Buch über den Taminser Dialekt zu finden ist. Wie alle Gemeinden sei Tamins sprachlich je länger, desto mehr nach Chur ausgerichtet. Gerade durch die vielen Zuzüger werde der Prozess beschleu-nigt. Dennoch lebten nach wie vor einige sprachliche Besonderheiten in Tamins: «Beispielsweise werden einige Verben wiederholt, um ihnen mehr Ge-wicht zu geben», erklärt Jörimann. Oder einige Substantive hätten in Tamins ein anderes Geschlecht. So heisse es «der Wurscht» oder «der Birschte». Vier Bäume – Eiche, Buche, Birke und Lärche – wechselten ihren Genus gar, sobald sie zum Fällen auserkoren seien. «Dann heisst es ‘Das ischt an rächte Aich, Buach, Birch, Lärch’.» «Bezeichnend für den Taminser Dialekt sind ausserdem die zwei Präsensfor-men von ‘haben’, die dem Schriftdeutschen entsprechen: ‘hascht’ und ‘hat’», so Jörimann. Dies zeuge von einem starken sprachlichen Eigenleben der Tamin-ser. «Eine der wichtigsten Fragen von Eltern, wenn die Tochter oder der Sohn heiraten wollten, lautete früher: ‘Hat sie/er a Gunggels?’», erzählt Jörimann. «Das war die Frage nach einem Maiensäss in Kunkels, beziehungsweise nach den finanziellen Verhältnissen.

    Dorfführung durch Felix Jörimann

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