Herzlich Willkommen

 

Die Rätische Vereinigung für Familienforschung RVFF wurde am 24.April 1999 gegründet. Sie vereinigt heute rund 100 an der Vergangenheit der eigenen Familie, an Geneologie, Geschichte und Kultur interessierte Personen im Kanton Graubünden, dem grenznahen Rheintal, dem Fürstentum Liechtenstein, im Kanton Tessin und einige abgewanderte Heimwehbündner.

Die RVFF bietet ihren Mitgliedern ein interessantes, abwechslungsreiches Programm mit acht bis zehn Veranstaltungen pro Jahr. Dem Vortrag über einen vergessenen Bündner Porträtmaler oder über die Ausbreitung einer Prättigauer Familie über den halben Erdball folgt vielleicht die Führung durch ein denkmalwürdiges Dorf des Albulatals oder der Ausflug ins vordere Safiental. Die Geschichte des Schlosses Marschlins und der vom Fachmann begleitete Gang durch die Churer Pulvermühle bereichern das Programm ebenso wie die Besichtigung des Frauenkulturarchivs Graubünden oder der Stiftung Capauliana.

Ein zweimal pro Jahr erscheinendes Mitteilungsblatt orientiert die Mitglieder der RVFF über das Veranstaltungsprogramm. Die Zusammenstellung Nützliche Hinweise enthält die Liste der von Mitgliedern bearbeiteten Geschlechter, Adressen der wichtigsten Institutionen und Adressen der Archive.

Ist Ihr Interesse geweckt? Hier finden Sie die Beitrittserklärung

Das aktuelle Mitteilungsblatt Nr. 68 Februar 2022

Terminkalender nächste Veranstaltungen

Alle Anlässe unserer Vereinigung sind öffentlich. Nehmen Sie Ihre Angehörigen, Freunde und Bekannten an unsere Veranstaltungen mit, Gäste sind immer willkommen.

Samstag 15.10.2022

Antonia Bertschinger
14:00-16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Gewerbeschule Chur, Scalettastrasse 33, 7000 Chur
  • Text

    Chesa Orta Bergün: Biographie eines Hauses und seiner Familien

    Um 1790 erbaute Anton C. Cloetta in Bergün ein riesiges Haus mit innovativem Grundriss. In der Folge wurde das Haus mehrmals vererbt – fast immer an eine Person mit anderem Namen: Aus dem Haus Cloetta wurde das Haus Juvalta, dann Battaglia, Berna, Funk – und schliesslich die «Chesa Orta».
    Mit den Namen hat sich über die Jahrhunderte auch die Nutzung des Hauses geändert: von Handel über Landwirtschaft bis zur heutigen Funktion als Ferienhaus für Familien und Gruppen. Jede Generation hat am Haus weitergebaut und es neu geprägt.
    In ihrem Vortrag erläutert Anto-nia Bertschinger die Geschichte des Hauses und die Beziehungen zwischen ihm und seinen verschiedenen Familien.

Samstag 26.11.2022

Gieri Battaglia
14:00-16:00
  • Typ
    Allgemein
  • Ort
    Gewerbeschule Chur, Scalettastrasse 33, 7000 Chur
  • Text

    Feldis – nicht ohne Plasch Barandun


    Wer vor 150 Jahren im kleinen Bergdorf Feldis aufwuchs hatte es nicht leicht. Kein fliessendes Wasser, kein Strom, kein Telefon, Plumpsklo, einfache Wege hinunter nach Ems oder nach Tomils. Die Familien betrieben Landwirtschaft. Auf einfachste Art und Weise. Alles von Hand. Ohne Maschinen. Strengste Arbeit. Vom Morgen bis zum Abend. Im Sommer und im Winter.
    Trotzdem erstaunt es immer wieder, wie aus solch einfachen Verhältnissen Leute hervorgingen, die «etwas» wurden, die «etwas» leisteten und es zu «etwas» gebracht haben. So beispielsweise der vor einigen Jahren im hohen Alter verstorbene Plasch Barandun. Er war u.a. Landwirt, Gemeinderat, Ge-meindepräsident und Posthalter. Besonders verdient gemacht hat er sich als Dorfhistoriker durch seine zahlreichen Veröffentlichungen zur Feldiser Kultur und Geschichte.
    Über ihn und über weitere Männer und Frauen aus dem kleinen Bergdorf geht es im ca. einstündigen Referat von Gieri Battaglia, der nach der Matura 1968 in Chur Primarlehrer wurde und heute in Rorschach und in Feldis lebt.

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